Cri­ti­cal Mass #Greifswald

Immer am letz­ten Frei­tag eines Monats fin­det in Greifs­wald die Cri­ti­cal Mass [1] statt. Men­schen auf Fahr­rä­dern tref­fen sich so auch heute um 18 Uhr am Müh­len­tor und star­ten dann eine gemein­same Tour durch Greifswald.

Sie wer­den dazu ver­mut­lich nicht auf Fahr­rad­we­gen blei­ben, son­dern die Fahr­bah­nen benut­zen. Dies ist durch den § 27 der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung [2] gedeckt, weil mit Sicher­heit mehr als 15 Per­so­nen an der CM teil­neh­men werden.

Durch diese Akti­ons­form wol­len die Teil­neh­mer und Teil­neh­me­rin­nen dafür wer­ben, dem nicht moto­ri­sier­ten Ver­kehr mehr Platz ein­zu­räu­men und ihm ins­ge­samt eine bes­sere Infra­struk­tur zur Ver­fü­gung zu stellen.

Vor mehr als zwei Jah­ren haben wir zuletzt auf die Cri­ti­cal Mass hin­ge­wie­sen. Damals wurde das Thema Dia­go­nal­que­rung heiß dis­ku­tiert. Dem­ent­spre­chend gibt es auch Videos, die die Cri­ti­cal Mass beim Pas­sie­ren der Dia­go­nal­que­rung zeigen.

Wann? 25.07.2014 und an jedem letz­ten Frei­tag eines Monats, 18 Uhr
Wo? Am Müh­len­tor (vor der alten Mensa, dem Humboldt)

[1] https://www.facebook.com/cmgreifswald
[2] http://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__27.html

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Schwarm­tisch am 24. Juli 2014

Fracking in den Land­krei­sen Vorpommerns

Am Don­ners­tag, den 24. Juli 2014, tref­fen sich die Pira­ten ab 20 Uhr im Sofa [1] zum Schwarmtisch.

Die kana­di­sche Firma Cen­tral Euro­pean Petro­leum GmbH (CEP) plant in Mecklenburg-Vorpommern Erdöl zu gewin­nen. Die Roh­stoff­vor­kom­men sol­len durch das umstrit­tene Ver­fah­ren Hydrau­lic Frac­tu­ring, bekannt als Fracking, abge­baut wer­den. Die Firma bestrei­tet dies jedoch. Die Lan­des­re­gie­rung Mecklenburg-Vorpommerns, vor allem die CDU und SPD, plant den Pro­zess der Onshore-Ölfeldentwicklung »posi­tiv zu beglei­ten« [2].

Im Land­kreis Vorpommern-Rügen, zwi­schen Barth und Saal, gab es bereits erste Pro­be­boh­run­gen. In der 43. Sit­zung des Wirt­schafts­aus­schus­ses des Lan­des gab es zu die­sem Thema eine öffent­li­che Anhö­rung mit 11 gela­de­nen Sach­ver­stän­di­gen. Bei die­ser Anhö­rung sprach der Land­kreis Vorpommern-Rügen seine Unter­stüt­zung für das Vor­ha­ben der Firma CEP aus [3].

Im Land­kreis Vorpommern-Greifswald, auf der Insel Use­dom, gibt es auch Erd­öl­vor­kom­men. Pro­teste gegen das Fracking gab es unter ande­rem im April die­sen Jah­res (am Oster­mon­tag) [4].

Wel­che Gefah­ren für Mensch, Tier und Natur, aber auch wel­chen wirt­schaft­li­chen Nut­zen hätte das Fracking in unse­rer Region? Wie ist die­ses Vor­ha­ben mit Vorpommern-Rügen als Tou­ris­mus­re­gion im Ein­klang zu bringen?

Wer gemein­sam mit uns über diese Situa­tion dis­ku­tie­ren möchte, ist herz­lich ein­ge­la­den und kann seine The­men­vor­schläge gern auch schon im Pad [5] ein­tra­gen. Wir ver­stän­di­gen uns dann am Beginn unse­res Tref­fens über die Reihenfolge.

Das Tref­fen ist offen für alle – kommt vorbei!

Wer einen ers­ten Ein­druck zum Thema Fracking und den Fol­gen erhal­ten möchte, der könnte sich zum Bei­spiel den Doku­men­tar­film von Josh Fox »Gas­land« (2010) anschauen.

[1] http://www.sofa-greifswald.de/
[2] http://www.landtag-mv.de/fileadmin/media/Dokumente/Ausschuesse/Wirtschaftsausschuss/Drs06-2127.pdf
[3] http://www.landtag-mv.de/landtag/ausschuesse/ausschuesse/wirtschaftsausschuss.html
[4] http://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Protest-gegen-Erdoel-Fracking-auf-Usedom,fracking523.html
[5] https://hgw.piratenpad.de/864

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Gewählt um zu segeln?

An die­sem Wochen­ende fin­det wie­der das »Fischer­fest Gaf­fel­rigg« in Wieck statt. Wäh­rend der Gaf­fel­rigg legen etwa 50 Tra­di­ti­ons­schiffe zu einem gemein­sa­men Törn ab. Ange­führt wird die Gaf­fel­rigg vom Tra­di­ti­ons­se­gel­schul­schiff »Greif«.

Unsere Bür­ger­schafts­mit­glie­der Milos Roda­tos und Petra Dör­wald haben, wie ver­mut­lich alle ande­ren Mit­glie­der der Stadt­ver­tre­tung, eine Ein­la­dung von Herrn Dembski erhal­ten, am 19.Juli an die­sem Törn auf der »Greif« teil­zu­neh­men. Auch wei­tere wich­tige Per­so­nen, die sich an der Ent­wick­lung die­ses Volks­fes­tes ver­dient gemacht haben, sol­len an der Aus­fahrt teil­neh­men. Zweck der Fahrt ist es, sich bes­ser ken­nen zu lernen.

Wir Pira­ten, ins­be­son­dere unsere Bür­ger­schafts­mit­glie­der, fin­den das pro­ble­ma­tisch. »Ich habe mich zur Wahl gestellt, weil ich in Greifs­wald durch Poli­tik etwas zum Bes­se­ren ver­än­dern möchte, nicht um mich auf Sege­laus­flüge ein­la­den zu las­sen. Die­sen Törn, gerade wäh­rend des Fischer­fes­tes, emp­finde ich als gro­ßes Pri­vi­leg. Ich möchte aber nicht wegen mei­ner Posi­tion als Bür­ger­schafts­mit­glied bevor­zugt behan­delt wer­den«, fasst Petra Dör­wald ihre Ansicht zusammen.

Die Ein­la­dung und die damit ver­bun­de­nen Pro­bleme sind aber kom­plex. Im Fol­gen­den möch­ten wir die Ange­le­gen­heit etwas auf­schlüs­seln.
Es ist gut, wenn sich die Bür­ger­schafts­mit­glie­der auch mal außer­halb der Sit­zun­gen ken­nen­ler­nen. Man arbei­tet womög­lich kon­struk­ti­ver zusam­men, wenn man sein Gegen­über in locke­rer Umge­bung und ohne poli­ti­sche The­men erle­ben konnte. Viel­leicht gelingt es auch Vor­be­halte gegen­über ein­zel­nen Grup­pen oder Per­so­nen abzubauen.

Ein sechs­stün­di­ger Tages­aus­flug auf der »Greif« kos­tet um die 75 Euro. Da die Gaf­fel­rigg aber ein beson­de­res Ereig­nis ist, könnte man die­ses Event eher nut­zen, um Fahr­kar­ten an zah­lende Kun­den zu ver­kau­fen und somit den selbst­er­wirt­schaf­te­ten Umsatz der »Greif« stär­ken. Die »Greif« hätte es nötig: Sie fährt jedes Jahr ein sechs­stel­li­ges Minus ein, das durch Steu­er­gel­der begli­chen wer­den muss. Man sollte jedoch in die­sem Zusam­men­hang den Wert des Schiffs als Image­trä­ger, Ver­mitt­ler nau­ti­schen Wis­sens und Iden­ti­täts­stif­ter nicht unterschätzen.

»Beson­ders schwie­rig fin­den wir diese Kon­stel­la­tion jedoch, da es letzt­lich auch die Bür­ger­schafts­mit­glie­der sind, die über die Zukunft der »Greif« ent­schei­den. In jedem Fall soll­ten die Stadt­ver­tre­ter mög­lichst objek­tiv und unab­hän­gig sein. Dazu passt jedoch die Annahme von Gast­ge­schen­ken nicht beson­ders gut. In vie­len Bran­chen müs­sen Beschäf­tigte sehr genau dar­auf ach­ten, keine Prä­sente anzu­neh­men. Auch gewählte Bür­ger­schafts­mit­glie­der soll­ten ent­spre­chend acht­sam sein.«, führt Dör­wald zur Pro­ble­ma­tik aus und erklärt ihre per­sön­li­che Ent­schei­dung: »Ich werde am Törn teil­neh­men, weil ich vom Gesche­hen nicht aus­ge­schlos­sen sein möchte. Gleich­zei­tig suchen wir jedoch nach einer Lösung um den Kon­flikt zu ent­schär­fen. Wir prü­fen, ob eine Mit­fahrt auf Rech­nung oder auch eine Spende an die »Greif« mög­lich ist.«

Eines sollte man jedoch nicht falsch ver­ste­hen: Die Mit­glie­der der Bür­ger­schaft arbei­ten ehren­amt­lich und wer­den auch nicht beson­ders üppig ent­schä­digt. Viele haben den Dank, der mit der Aktion ver­bun­den ist verdient.

Milos Roda­tos ist am frag­li­chen Datum ver­hin­dert und wird des­halb nicht an Bord gehen.

Bedan­ken möch­ten wir uns in die­sem Zusam­men­hang bei diver­sen Mit­glie­dern der Stadt­ver­wal­tung, die uns sehr freund­lich tele­fo­ni­sche Aus­kunft über die Ver­an­stal­tung gege­ben haben.

Das Bild der »Greif« steht unter CC BY-NC-SA 2.0-Lizenz und stammt von Swet­lana Hasenjäger

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Schwarm­tisch am 17. Juli 2014

Fusi­ons­pläne der Vor­pom­mer­schen Thea­ter - der Anfang vom Kul­tu­rel­len Untergang?

Am Don­ners­tag, den 17. Juli 2014, tref­fen sich die Pira­ten ab 20 Uhr im Sofa [1] zum Schwarmtisch.

Der Kul­tus­mi­nis­ter des Lan­des Mecklenburg-Vorpommern, Herr Brod­korb, beauf­tragte eine Bay­ri­sche Firma, ein Gut­ach­ten zur finan­zi­el­len Lage der Thea­ter in Vor­pom­mern zu erstel­len. Anhand die­ses Gut­ach­tens sol­len nun die betrof­fe­nen Städte Stral­sund, Greifs­wald, Anklam und Neu­bran­den­burg / Neu­stre­litz über die Zukunft, in Form einer Fusion (der Theater- und Orches­ter GmbH Neu­bran­den­burg / Neu­stre­litz sowie des Thea­ters Vor­pom­mern) aller Stand­orte ent­schei­den. Die Fusion hätte unter ande­rem einen Stel­len­ab­bau und eine Zusam­men­le­gung ein­zel­ner Spa­ten zur Folge, um so gezielte Ein­spa­run­gen zu erreichen.

Für Inter­es­sierte gibt es im fol­gen­den Link eine Zusam­men­fas­sung über wesent­li­che Details die­ses Gut­ach­tens [2].

Dem­nächst wird die Bür­ger­schaft in einer außer­or­dent­li­chen Sit­zung, basie­rend auf dem Metrum-Gutachten über die Zukunft unse­res Thea­ters in Greifs­wald entscheiden.

Wer gemein­sam mit uns über diese Situa­tion dis­ku­tie­ren möchte, ist herz­lich ein­ge­la­den und kann seine The­men­vor­schläge gern auch schon im Pad [3] ein­tra­gen. Wir ver­stän­di­gen uns dann am Beginn unse­res Tref­fens über die Reihenfolge.

Das Tref­fen ist offen für alle – kommt vorbei!

[1] http://www.sofa-greifswald.de/
[2] http://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=9679:mecklenburg-vorpommerns-kulturminister-will-theater-zusammenlegen&catid=126:meldungen-k&Itemid=100089
[3] https://hgw.piratenpad.de/863

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Schwarm­tisch am 10. Juli 2014

Zwi­schen Poli­tik­ge­stal­tung und dem Umgang mit der NPD

Am Don­ners­tag, den 10. Juli 2014, tref­fen sich die Pira­ten ab 20 Uhr im Sofa [1] zum Schwarm­tisch.
Am ver­gan­ge­nen Mon­tag, den 7. Juli, hat sich der Kreis­tag von Vorpommern-Greifswald kon­sti­tu­iert. Neben den demo­kra­ti­schen Par­teien hat es auch die NPD, als eigene Frak­tion durch fünf Per­so­nen ver­tre­ten, in den Kreis­tag geschafft. Und gleich in der ers­ten Sit­zung stell­ten sie einen Antrag, der von der Abschaf­fung des Immi­gra­ti­ons­be­auf­trag­ten handelte.

Das Akti­ons­bünd­nis Vor­pom­mern »welt­of­fen, demo­kra­tisch, bunt!« rief zu einer Mahn­wa­che vor der Stadt­halle, dem Ort, wo die Sit­zung statt­fand, auf [2].

Wie soll­ten wir Bür­ger in den kom­men­den fünf Jah­ren mit der NPD-Vertretung im Kreis­tag umge­hen?
Wer gemein­sam mit uns über diese Situa­tion dis­ku­tie­ren möchte, ist herz­lich ein­ge­la­den und kann seine The­men­vor­schläge gern auch schon im Pad [3] ein­tra­gen. Wir ver­stän­di­gen uns dann am Beginn unse­res Tref­fens über die Reihenfolge.

Das Tref­fen ist offen für alle – kommt vorbei!

[1] http://www.sofa-greifswald.de/
[2] http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Usedom/Kreistag-kommt-heute-zusammen-Protest-geplant
[3] https://hgw.piratenpad.de/861

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