Offe­nes Tref­fen am 11.12.2014 - Zwi­schen den Bürgerschaftssitzungen

Am Don­ners­tag, den 11. Dezem­ber 2014, tref­fen sich die Pira­ten ab 20 Uhr im Sofa [1].

Kurz vor Jah­res­ende sind die Mit­glie­der der Greifs­wal­der Bür­ger­schaft beson­ders gefor­dern. Nach der Sit­zung am 08.12. folgt am 18. bereits die nächste. Dem­ent­spre­chend wer­den wir uns auf dem Tref­fen vor­aus­sicht­lich mit den Beschlüs­sel der ver­gan­ge­nen und den Anträ­gen zur kom­men­den Sit­zung beschäftigen.

Das Tref­fen ist öffentlich.

Wer wei­tere oder bestimmte The­men dis­ku­tie­ren möchte, kann diese gerne auch schon im Vor­feld in unser Pad [2] schreiben.

[1] https://www.sofa-greifswald.de/
[2] https://hgw.piratenpad.de/916

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Frak­ti­ons­sit­zung am 04. Dezem­ber 2014

Am 04. Dezem­ber ent­fällt unser sonst wöchent­li­ches Tref­fen im »Sofa«, da wir zur glei­chen Zeit in einer Frak­ti­ons­sit­zung ste­cken - am kom­men­den Mon­tag ist wie­der Bürgerschaftssitzung.

Inter­es­sierte kön­nen sich aber einen Abend vor­her am 03. Dezem­ber ab 19 Uhr im »Sofa« tref­fen, wo wir die Frak­ti­ons­sit­zung vor­be­rei­ten wollen.

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Offe­nes Tref­fen am 27.11.2014

Greifs­wal­der Bevöl­ke­rungs­ent­wick­lung - weni­ger Stu­die­rende, mehr Kinder?

Am Don­ners­tag, den 27. Novem­ber 2014, tref­fen sich die Pira­ten ab 20 Uhr im Sofa [1].
Greifs­wald ist eine Stadt mit teil­weise rasan­ten Ent­wick­lun­gen im Bereich der Demo­gra­fie: gegen­wär­tig haben etwa 55.000 Men­schen ihren Erst­wohn­sitz in Greifs­wald. Das sind immer­hin 11.000 weni­ger als zur Wende, aber auch 2.500 mehr als noch vor zehn Jah­ren. Das Auf und Ab der Bevöl­ke­rungs­zah­len führt zu unter­schied­li­chen Reak­tio­nen: Einer­seits haben wir Plat­ten­bau­ten zurück­ge­baut (d.h. das oberste Stock­werk ent­fernt), ande­rer­seits haben wir Stu­die­rende zu Semes­ter­be­ginn nur in Turn­hal­len unter­brin­gen können.

Neben der all­ge­mei­nen demo­gra­fi­schen Ent­wick­lung ist Greifs­wald auch vom Erfolg der Uni­ver­si­tät abhän­gig. Der Ver­lust von 1.200 Stu­den­ten in den letz­ten drei Jah­ren ist in der Stadt spür­bar. An ande­rer Stelle erle­ben wir statt­des­sen einen gro­ßen Andrang: anstei­gende Gebur­ten­ra­ten in den letz­ten Jah­ren wer­den wohl dazu füh­ren, dass wir spä­tes­tens ab 2016 ein Ver­sor­gungs­pro­blem im Bereich der Schu­len haben.

Greifs­wald ist dar­auf ange­wie­sen, kurz­fris­tige Ent­wick­lun­gen der Bevöl­ke­rungs­zah­len noch bes­ser vor­her­zu­sa­gen und sollte zudem auch Stra­te­gien ent­wi­ckeln, um auf Schwan­kun­gen bes­ser rea­gie­ren zu kön­nen. Die­ses Pro­blem wol­len wir am Don­ners­tag etwas detail­lier­ter dis­ku­tie­ren.
Das Tref­fen ist offen für alle - wei­tere The­men legen wir zu Beginn fest. Einen Vor­schlag kannst du im Pad [2] ein­tra­gen. Wir ver­stän­digen uns dann vor Ort über die Reihenfolge.

[1] http://www.sofa-greifswald.de/
[2] https://hgw.piratenpad.de/912

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Rol­lende Licht­er­kette - Cri­ti­cal Mass im November

christmas bikeWie immer am letz­ten Frei­tag des Monats tref­fen sich auch am 28.11.2014 um 18 Uhr Rad­fah­ren­thu­si­as­ten zu einer Cri­ti­cal Mass. Treff­punkt ist der Markt­platz.

Die Cri­ti­cal Mass wird sich dann auf einer nicht vor­ge­ge­be­nen Route durch Greifs­wald bewe­gen. Da es um 18 Uhr natür­lich schon sehr dun­kel in Greifs­wald ist, emp­feh­len wir, durch ent­spre­chende Beleuch­tung eine weih­nacht­li­che Stim­mung zu verbreiten.

Was soll das Ganze?

Mit der Cri­ti­cal Mass wol­len Rad­fah­re­rIn­nen zei­gen, dass sie einen erheb­li­chen Teil des Ver­kehrs aus­ma­chen und in der Ver­kehrs­pla­nung ent­spre­chend berück­sich­tigt wer­den sollten.

Greifs­wald ist als Stadt mit vie­len Rad­fah­re­rIn­nen noch immer nicht auf dem rich­ti­gen Weg, um unter­schied­li­chen Ver­kehrs­teil­neh­mern ein weit­ge­hend gefahr­lo­ses und zügi­ges Vor­an­kom­men zu ermög­li­chen - die Ver­kehrs­pla­nung ist vor­wie­gend KFZ-orientiert und Rad­fah­re­rIn­nen wer­den an den Rand gedrängt. Damit sind die Teil­neh­mer der Cri­ti­cal Mass nicht ein­ver­stan­den. Ihre monat­li­che Rund­fahrt ist ein Appell an die Stadt­po­li­tik, Rad­fah­re­rIn­nen als gleich­be­rech­tigte Ver­kehrs­teil­neh­mer anzu­er­ken­nen und dies durch eine fahr­rad­freund­li­che Ver­kehrs­pla­nung zu würdigen.

Das Bild ist von flowizm und steht unter der Lizenz CC BY 2.0

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Ergeb­nis der Prü­fung der Hoch­schu­len durch den Lan­des­rech­nungs­hof ist Absage an die Zukunft Mecklenburg-Vorpommerns

In der Ostsee-Zeitung vom 12. Novem­ber 2014 wird auf Seite 1 eine Stu­die des Dres­de­ner ifo-Instituts im Auf­trag des Lan­des­rech­nungs­ho­fes wie­der­ge­ge­ben, aus der her­vor­ge­hen soll, dass die Hoch­schu­len in unse­rem Bun­des­land inef­fi­zi­ent sind.

Es ist schon zu bean­stan­den, dass besag­tes Gut­ach­ten »streng geheim« ist. Hoch­schu­len sind öffent­li­che Ein­rich­tun­gen. Zwar unter­lie­gen sie selbst­ver­ständ­lich auch einem Wett­be­werb, aber gerade weil sie öffent­lich finan­ziert wer­den, darf das Gut­ach­ten nicht unter Ver­schluss bleiben.

Milos Rodatos»Die Argu­men­ta­ti­ons­kette aus den mir bis­her bekann­ten Bestand­tei­len des Gut­ach­ten erscheint frag­wür­dig. Es wird bei­spiels­weise dar­auf ver­wie­sen, dass sich die Uni­ver­si­tä­ten zu viele Medi­zin­stu­die­rende leis­ten, deren Aus­bil­dung teu­rer ist als bei­spiels­weise die eines Juris­ten. Das ist aber extrem kurz­sich­tig, denn Hoch­schu­len müs­sen Schwer­punkte bil­den. Die Ent­schei­dung, Medi­zin in Greifs­wald und in Ros­tock beson­ders zu berück­sich­ti­gen, war eine stra­te­gi­sche Ent­schei­dung des Lan­des. Tat­säch­lich ist es doch auch nicht falsch, über­pro­por­tio­nal viele Medi­zi­ner aus­zu­bil­den - als Bun­des­re­pu­blik steu­ern wir auf einen erheb­li­chen Ärz­te­man­gel zu. Gerade die Aus­bil­dung in bei­den Lan­des­tei­len garan­tiert die Mög­lich­keit, dass nach der Aus­bil­dung junge Ärz­tin­nen und Ärzte auch in struk­tur­schwa­chen Regio­nen ver­blei­ben, weil sie dort bereits ihr Stu­dium absol­viert haben«, führt Milos Roda­tos, stu­den­ti­sches Senats­mit­glied der Uni­ver­si­tät Greifs­wald, aus.

Die mög­li­chen Fol­gen des Gut­ach­tens betref­fend ergänzt er: »Wenn die Kon­se­quenz aus dem Gut­ach­ten des Lan­des­rech­nungs­ho­fes sein soll, dass Stel­len abge­baut und Stu­di­en­gänge gestri­chen wer­den, sägt man an der Insti­tu­tion Hoch­schule ins­ge­samt, denn dann sin­ken auch die Stu­die­ren­den­zah­len, was zu einer Abwärts­spi­rale füh­ren kann. Gerade die Hoch­schu­len brin­gen aber durch die Stu­die­ren­den junge Men­schen ins Land und wir­ken so dem demo­gra­phi­schen Wan­del entgegen.Wenn die Hoch­schu­len nicht nur mit einem Rück­gang der Stu­di­en­an­fän­ger auf Grund der Demo­gra­fie (Gebur­ten­rück­gang zwi­schen 1997 und 2002 um 13%) kämp­fen müs­sen, son­dern außer­dem noch mit Strei­chun­gen kon­fron­tiert sind, führt dies die Ziele aus dem Hoch­schul­pakt ad absur­dum. Die Fort­schrei­bung des Hoch­schul­pak­tes bis 2020 sieht vor, dass die Uni­ver­si­tä­ten für jeden zusätz­li­chen Stu­di­en­an­fän­ger mit Gel­dern belohnt wer­den. Die­ses Ziel kann nicht durch eine Zusam­men­strei­chung der Uni­ver­si­tä­ten erreicht wer­den. Die Lan­des­re­gie­rung muss jetzt han­deln und die durch den Bund zur Ver­fü­gung gestell­ten Mil­lio­nen aus der Über­nahme der BaföG-Finanzierung in die Grund­fi­nan­zie­rung der Hoch­schu­len weitergeben.«

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