Schlagwort-Archiv: Greifswald

Schwarm­tisch am 23. Okto­ber 2014

Bür­ger­schafts­sit­zung am Montag

Am Don­ners­tag, den 23. Okto­ber 2014, tref­fen sich die Pira­ten ab 20 Uhr im Sofa [1].
Wir wer­den auf unse­rem Tref­fen die Sit­zung der Greifs­wal­der Bür­ger­schaft am Mon­tag (18 Uhr, Bür­ger­schafts­saal im Rat­haus) vor­be­spre­chen. Die schlap­pen 271 Sei­ten an Unter­la­gen kann man sich im Rats­in­for­ma­ti­ons­sys­tem besor­gen [2]. Neben einer aktu­el­len Stunde zum Thema »Men­schen mit Han­dy­cap« und etli­chen Nach­be­set­zun­gen für diverse Gre­mien wer­den auch viele rich­tungs­wei­sende Ent­schei­dun­gen angestrebt.

Dis­kus­sio­nen wird es sicher bei der Haus­halts­pro­ble­ma­tik des Segel­schul­schiffs »Greif« geben, das seit Jah­ren in den roten Zah­len steht. Eben­falls uner­freu­lich fin­den wir die Ände­rung der Sat­zung über die Erhe­bung der Hun­de­steuer. Hier sol­len pri­vate Unter­neh­men Daten von Hun­de­hal­tern sam­meln - warum Pri­vat­un­ter­neh­men das bes­ser kön­nen als die Stadt, ist uns unklar.

Es wer­den aber auch einige zukünf­tige Bau­pro­jekte dis­ku­tiert, so die Fischer­schule, ein geplan­tes Bio-Plasma-Technikum und nötige Sanie­rungs­ar­bei­ten an der Marienkirche.

Das Tref­fen ist offen für alle - wei­tere The­men legen wir zu Beginn fest. Einen Vor­schlag kannst du im Pad [2] ein­tra­gen. Wir ver­stän­digen uns dann zu Beginn unse­res Tref­fens über die Reihenfolge.

[1] http://www.sofa-greifswald.de/
[2] Rats­in­for­ma­ti­ons­sys­tem
[3] https://hgw.piratenpad.de/897

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Kleine Anfrage Gütz­ko­wer Straße

Baustelle-Gützkower-Strasse
Die Frak­tion Kom­pe­tenz für Vor­pom­mern & Pira­ten­par­tei stellte Anfang Sep­tem­ber eine Kleine Anfrage an den Ober­bür­ger­meis­ter, um den Stand der Bau­ar­bei­ten in der Gütz­ko­wer Straße zu erfra­gen.
Die Ant­wor­ten auf diese Kleine Anfrage wur­den den Frak­tio­nen der Bür­ger­schaft am 15. Okto­ber zuge­schickt.
Dem­nach ist bis­lang ein Ver­zug von 2,5 Mona­ten gegen­über dem geplan­ten Bau­ab­lauf vor­han­den. Mit der Fer­tig­stel­lung des Abschnitts zwi­schen der Bahnhof- und der Wie­sen­straße wird daher – die ent­spre­chen­den Wit­te­rungs­ver­hält­nisse vor­aus­ge­setzt – im Dezem­ber die­sen Jah­res gerech­net.
Eine Beleuch­tung der Gütz­ko­wer Straße sei auch jeder­zeit gege­ben, da bei not­wen­di­gem Rück­bau der vor­han­de­nen Beleuch­tung eine pro­vi­so­ri­sche Beleuch­tungs­an­lage ein­ge­rich­tet werde.
Zudem wer­den die Anwoh­ner laut Aus­kunft regel­mä­ßig durch die Bau­firma über den Bau­fort­schritt unter­rich­tet; mit den anlie­gen­den Gewer­be­trei­ben­den stehe man außer­dem lau­fend in Kontakt.

Über die Qua­li­tät und den Wahr­heits­ge­halt der Ant­wor­ten ent­hal­ten wir uns eines Kommentars.

Die voll­stän­di­gen Fra­gen und Ant­wor­ten sind nach­fol­gend aufgeführt:

1. Wie weit ist der Bau­ab­lauf im Bezug zum Bau­zei­ten­plan im ers­ten Bau­ab­schnitt bis zur
Wiesenstrasse?

1.Der Bau­ab­lauf­plan wird im Zuge der Bau­maß­nah­men lau­fend aktua­li­siert und ange­passt.
Im Ver­gleich zum ursprüng­lich geplan­ten Bau­ab­lauf haben wir der­zeit 2,5 Monate Ver­zug. Dies hat ver­schie­dene Ursa­chen wie z.B. Ver­zö­ge­run­gen beim geschlos­se­nen Rohr­vor­trieb und damit ver­spä­te­ter Beginn der Bau­maß­nah­men in der Gütz­ko­wer Straße, Not­wen­dig­keit der Auf­recht­er­hal­tung der ver­kehr­li­chen Erreich­bar­keit der Chir­ur­gi­schen Pra­xis­kli­nik Gütz­ko­wer Str. 86/87.

2. Wie weit ist der Bau­ab­lauf im Bereich Wie­sen­strasse bis zur Ein­mün­dung Baustrasse?

2. lm Bereich Wie­sen­straße bis Burg­straße wird als Vor­aus­set­zung für den wei­te­ren Stra­ßen­bau der­zeit an der Neu­ver­le­gung der Regen­ent­wäs­se­rung ein­schl. Haus­an­schlüsse und der Umver­le­gung der Gas­lei­tung ein­schl. Haus­an­schlüsse gearbeitet.

3. Bekom­men die Anlie­ger zu ihren Haus­ein­fahr­ten vor dem Win­ter­ein­bruch Zufahrten?

3. Geplant ist, den Abschnitt Bahn­hof­straße bis Wie­sen­straße bis Dezem­ber 2014 fer­tig zu stel­len, so dass die Hof­zu­fahr­ten wie­der nutz­bar sind. Vor­aus­set­zung sind die ent­spre­chen­den Wit­te­rungs­ver­hält­nisse. Im Abschnitt Wie­sen­straße bis Burg­straße wird dies vor dem Win­ter nicht mög­lich sein.

4. Wie wer­den die Bau­stel­len vor dem Win­ter­ein­bruch gesichert?

-

5. Die Stra­ßen­be­leuch­tung ist teil­weise nicht funk­ti­ons­tüch­tig und muss im gesam­ten
Bereich der Bau­stelle zum Herbst orga­ni­siert wer­den. Ist die­ser Umstand bekannt und
wenn ja, wie und in wel­chem Zeit­rah­men soll er beho­ben werden?

4. Die Stra­ßen­be­leuch­tung wird ent­spre­chend Bau­fort­schritt so weit wie mög­lich auf­recht­er­hal­ten. Wenn der Rück­bau erfor­der­lich ist, wird eine pro­vi­so­ri­sche Bau­stel­len­be­leuch­tung auf­ge­stellt. Dies ist im Abschnitt Bahn­hof­straße bis Wie­sen­straße bereits rea­li­siert. Im wei­te­ren Bau­be­reich ist die Bestand­be­leuch­tung noch in Funk­tion. Eine Beleuch­tung ist jeder­zeit gegeben.

6. Anlie­ger äußer­ten uns gegen­über, sie wür­den eine Ent­schä­di­gung für die nicht zu
nut­zen­den Park­plätze auf ihren Grund­stü­cken for­dern. Ist eine Ent­schä­di­gung mög­lich /
vorgesehen?

5. Eine Ent­schä­di­gung für den vor­über­ge­hen­den Ent­zug der Nut­zung hof­sei­ti­ger
Park­mög­lich­kei­ten ist nicht vor­ge­se­hen. Die vor­über­ge­hende Ein­schrän­kung ist zumut­bar und lt. Recht­spre­chung zu dul­den. Die Anwoh­ner haben die Mög­lich­keit, für die Bau­zeit unent­gelt­lich einen Park­aus­weis für die ent­spre­chende Park­zone zu erhalten.

7. Wie und wann wur­den die Anwoh­ner, Gewer­be­trei­bende und Frei­be­ruf­ler in dem
betrof­fe­nen Bereich über den Bau­ab­lauf und die Stra­ßen­sper­run­gen infor­miert? Ist eine
Infor­ma­tion zum vor­aus­sicht­li­chen Zustand der Bau­stelle über die Win­ter­zeit
beabsichtigt?

6. Die Anwoh­ner wer­den lau­fend durch die Bau­firma mit­tels Post­wurf­sen­dun­gen
über aktu­elle Sper­run­gen infor­miert. Uber die lnter­net­sei­ten und die ört­li­che
Presse wird eben­falls lau­fend berich­tet. Mit Gewer­be­trei­ben­den wurde und wird auch das per­sön­li­che Gespräch gesucht, um Lösungs­mög­lich­kei­ten für Belie­fe­rung u.s.w. zu suchen. Der Win­ter­bau wird wie üblich mit den ent­spre­chen­den Ver­kehrs­si­che­rungs­pflich­ten in der Bau­stelle durch die Bau­firma abge­si­chert. Bei frei­ge­hal­te­nen und noch nicht zurück­ge­bau­ten
Geh­wegs­be­rei­chen sind die angren­zen­den Eigen­tü­mer für den Win­ter­dienst zuständig.

*Even­tu­elle Zah­len­dre­her sind aus den Ant­wor­ten übernommen.

Das Bild stammt vom Fleischervorstadt-Blog und steht unter der Lizenz BY-NC-SA 3.0.

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cri­ti­cal mass Erstiwoche

2591200401_d8214c417d_zAn die­sem Frei­tag, dem 10. Okto­ber, tref­fen sich Men­schen in Greifs­wald für eine Son­der­aus­gabe der »cri­ti­cal mass«.[1] Hin­ter­grund der Son­der­aus­gabe ist die Ersti­wo­che. Alle Ers­tis, wel­che die Fahrradhauptstadt[2] zusam­men mit ande­ren Rad­fah­re­rIn­nen erkun­den wol­len, sind dazu ein­ge­la­den, sich gegen 18 Uhr auf dem Markt­platz einzufinden.

[1] https://www.facebook.com/events/650594988373139/
[2] http://webmoritz.de/2009/10/21/ist-greifswald-deutschlands-neue-fahrradhauptsadt/

Das Foto ist von Zlatko Unger und steht unter der CC BY-NC-ND 2.0 Lizenz.

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Cri­ti­cal Mass September

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Wie an jedem letz­ten Frei­tag im Monat tref­fen sich auch heute wie­der Men­schen in Greifs­wald, um gemein­sam Rad zu fah­ren [1]. Bei der »cri­ti­cal mass« genann­ten Akti­ons­form geht es darum, auf die Belange der zwei­räd­ri­gen, unmo­to­ri­sier­ten Ver­kehrs­teil­neh­me­rin­nen hin­zu­wei­sen. Alle, die die­ses Spek­ta­kel auf kei­nen Fall ver­pas­sen wol­len, soll­ten sich um 18 Uhr am Müh­len­tor einfinden.

[1] https://www.facebook.com/events/573148392807878/

Das Foto ist von Foto_Michel und steht unter der CC BY-NC-SA 2.0 Lizenz.

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Stadt­ar­chiv #Greifs­wald - neuer Stand­ort nicht unumstritten

Das Greifs­wal­der Stadt­ar­chiv soll auf einem Grund­stück »An den Wur­then« gebaut wer­den. Eine ent­spre­chende Beschluss­vor­lage liegt der Bür­ger­schaft zu ihrer Sit­zung am Mon­tag vor.

Die Ver­wal­tung begrün­det die Bevor­zu­gung des Stand­or­tes »An den Wur­then« mit finan­zi­el­len Vor­tei­len gegen­über einer Alter­na­tive in der Bader­straße (Alte Feu­er­wehr). Die Kos­ten für den aktu­el­len Plan wer­den auf 6 bis 8 Mil­lio­nen Euro geschätzt. Über den Stand­ort in der Bader­straße wird in der Beschluss­vor­lage ledig­lich aus­ge­sagt, dass mit mehr als 5,2 Mil­lio­nen Euro zu rech­nen wäre, weil das alte Feu­er­wehr­ge­bäude denk­mal­ge­schützt und sanie­rungs­be­dürf­tig sei.

Milos RodatosMilos Roda­tos, Bür­ger­schafts­mit­glied der Pira­ten Greifs­wald, sieht gerade in die­sem Umstand eine Chance: »Die Stadt hat die Mög­lich­keit, den Denk­mal­schutz des Gebäu­des in die eige­nen Hände zu neh­men, wenn das Stadt­ar­chiv dort ein­zieht. Statt­des­sen scheint das Grund­stück ver­äu­ßert wer­den zu sollen«.

Es spre­chen jedoch auch andere Gründe für den Stand­ort Bader­straße. »Ursprüng­lich soll­ten Teile der Akten für das Stadt­ar­chiv im Tech­ni­schen Rat­haus ein­ge­la­gert wer­den. Die Bader­straße ist natür­lich schnel­ler vom Rat­haus zu errei­chen als der Stand­ort »An den Wur­then«. Die Öffent­lich­keits­wir­kung eines Archivs mit­ten in der Innen­stadt sollte nicht unter­schätzt wer­den, ins­be­son­dere wenn das Archiv im Rah­men der deutsch-polnischen Zusam­men­ar­beit genutzt wer­den soll, wie es gegen­wär­tig geplant ist«, führt Roda­tos wei­ter aus. Für das Grund­stück in der Bader­straße soll es bereits meh­rere Inter­es­sen­ten geben.

Die Greifs­wal­der Pira­ten ver­mis­sen an die­ser Stelle die Trans­pa­renz. Wenn man sich gegen den Stand­ort an der Bader­straße ent­schei­det, soll­ten die Alter­na­ti­ven für die Nut­zung des Gebäu­des bekannt sein. Den Bür­ger­schafts­mit­glie­dern müs­sen daher die mög­li­chen Pla­nungs­vor­ha­ben mit dem Gebäude in der Bader­straße mit­ge­teilt wer­den. Dabei ist auch die Unab­hän­gig­keit der Ver­wal­tung zu ver­deut­li­chen, damit nicht der Ein­druck ent­ste­hen kann, das Grund­stück sei prak­tisch schon vergeben.

Die Vor­lage im Rats­in­for­ma­ti­ons­sys­tem: Vor­la­gen­num­mer 06/38 (lei­der kann dar­auf nicht direkt ver­linkt werden)

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