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Offene Dis­kus­sion über die Zukunft der Thea­ter und Orches­ter führen

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es gegen­wär­tig mit dem Meck­len­bur­gi­schen Staats­thea­ter Schwe­rin, dem Volks­thea­ter Ros­tock, dem Thea­ter Vor­pom­mern, der Theater- und Orches­ter GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz, dem Meck­len­bur­gi­schen Lan­des­thea­ter Par­chim, der Vor­pom­mer­schen Lan­des­bühne Anklam und der Deut­sche Tanz­kom­pa­nie Neu­stre­litz noch eine viel­fäl­tige kom­mu­nale Theater- und Orches­ter­land­schaft. Der Minis­ter für Kul­tur, Mathias Brod­korb, hat nun neun Modelle zur künf­ti­gen Struk­tur der Thea­ter und Orches­ter in Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt.

Die Pira­ten­par­tei Vorpommern-Greifswald begrüßt, dass eine Dis­kus­sion über die zukünf­tige Theater- und Orches­ter­struk­tur in Mecklenburg-Vorpommern statt­fin­den soll. Es ist Zeit, die seit Jah­ren beste­hende Unsi­cher­heit für Künst­lern, Publi­kum und Kom­mu­nen zu been­den und dau­er­haft gesi­cherte Kul­tur­in­sti­tu­tio­nen zu schaffen.

Diese Dis­kus­sion muss aber ergeb­nis­of­fen geführt wer­den - dazu gehört auch, dass wei­tere Modelle in den Mei­nungs­bil­dungs­pro­zess ein­ge­führt wer­den kön­nen. Eine Dis­kus­sion nur über die neun vor­ge­ge­be­nen Modelle ist keine. Vor allem ist der Aus­gangs­punkt falsch: Die Lan­des­re­gie­rung will die Aus­ga­ben für die Thea­ter und Orches­ter wei­ter deckeln. Wir for­dern, diese Decke­lung abzu­schaf­fen und die Mit­tel end­lich der all­ge­mei­nen Preis- und Lohn­ent­wick­lung anzu­pas­sen. Neben den Städ­ten und Land­krei­sen müs­sen auch die Mit­ar­bei­ter und Künst­ler aus den Häu­sern ein­be­zo­gen wer­den - diese leis­ten durch ihre Arbeit und jah­re­lan­gen Lohn­ver­zicht über Haus­ta­rife schon jetzt einen gro­ßen Bei­trag zum Erhalt der Thea­ter und Orchester.

Die Dis­kus­sion muss auch berück­sich­ti­gen, dass das Land aus zwei Lan­des­tei­len besteht - Meck­len­burg und Vor­pom­mern bil­den nach unse­rer Ver­fas­sung gemein­sam das Land Mecklenburg-Vorpommern. Die Pira­ten­par­tei Vorpommern-Greifswald wen­det sich gegen alle Modelle, die den vor­pom­mer­schen Lan­des­teil benach­tei­li­gen, zum Bei­spiel durch Schaf­fung eines Staats­thea­ters Meck­len­burg oder »Leucht­turm­thea­ter« in Ros­tock und Schwerin.

Außer­dem wol­len wir nicht ver­ges­sen, dass es inzwi­schen eine viel­fäl­tige Szene von freien Thea­tern in Mecklenburg-Vorpommern gibt. Auch diese haben Anspruch auf öffent­li­che Unter­stüt­zung und müs­sen in den Über­le­gun­gen der Lan­des­re­gie­rung einen Platz erhalten.

Die­ses Posi­ti­ons­pa­pier wurde von der Mit­glie­der­ver­samm­lung der Pira­ten­par­tei Vorpommern-Greifswald am 21. Okto­ber 2012 verabschiedet.

Das Foto des Greifs­wal­der Thea­ters ist von Stadt­katze und steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA 2.0.

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Hoff­nung für den C9?

Pünkt­lich zu ihrer Wahl als neue Rek­to­rin der Uni­ver­si­tät Greifs­wald [1] konnte sich Pro­fes­so­rin Han­ne­lore Weber davon über­zeu­gen, dass die stu­den­ti­sche Kul­tur in Greifs­wald ein wich­ti­ger Teil des stu­den­ti­schen All­tags ist. Zur Demons­tra­tion zum Erhalt der stu­den­ti­schen Kul­tur in Greifs­wald kamen bei­nahe 500 Stu­die­rende zusam­men, um ein kla­res Zei­chen zu setzen.

Die Hoch­schul­pi­ra­ten beglück­wün­schen Han­ne­lore Weber zu ihrer Wahl und hof­fen, dass sie ihre Ver­spre­chen [2] in die Tat umsetzt.

[1] http://webmoritz.de/2012/10/17/senat-entscheidet-hannelore-weber-wird-neue-rektorin/
[2] http://webmoritz.de/2012/09/15/rektor-kandidatin-hannelore-weber-ich-fuhle-mich-dieser-universitat-sehr-verbunden/

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Genug ist genug

Unter die­sem Motto ruft der AStA Greifs­wald alle Stu­die­ren­den zu einer Demons­tra­tion am Mitt­woch, den 17. Okto­ber auf [1]. Grund dafür ist, dass die Uni­ver­si­täts­lei­tung ein von Tei­len der Stu­die­ren­den­schaft aus­ge­ar­bei­te­tes Kon­zept zur Ver­tei­lung der zu Unrecht von den Stu­die­ren­den erho­be­nen Gebüh­ren abge­lehnt hat. Diese Gebüh­ren sum­mie­ren sich auf unge­fähr 250.000 Euro. Das Kon­zept sieht vor, dass 100.000 Euro für die stu­den­ti­sche Kul­tur zur Ver­fü­gung gestellt wer­den, um so auch dem Club 9 hel­fen zu kön­nen [2]. In die­ser Form wurde das Kon­zept von der beschluss­fä­hi­gen Voll­ver­samm­lung im Som­mer­se­mes­ter 2012 ange­nom­men. Statt­des­sen will die Uni­ver­si­täts­lei­tung nun anstelle von 150.000 Euro die gesam­ten 250.000 Euro in den Hoch­schul­sport investieren.

Die Hoch­schul­pi­ra­ten Greifs­wald kri­ti­sie­ren, dass die Uni­ver­si­täts­lei­tung die Beschlüsse der Voll­ver­samm­lung igno­riert und rufen des­halb alle Stu­die­ren­den zur Teil­nahme an der Demons­tra­tion auf. Die Demons­tra­tion fin­det am 17. Okto­ber um 13.30 Uhr auf dem Rube­now­platz vor dem Haupt­ge­bäude der Uni­ver­si­tät statt.

[1] http://www.astagreifswald.de/kultur-sport-erstsemester/genug-ist-genug.html
[2] http://piraten-hgw.de/2012/08/losung-fur-club-9-muss-gefunden-werden/

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Lösung für Club 9 muss gefun­den werden

Pres­se­mit­tei­lung

Die Hoch­schul­pi­ra­ten Greifs­wald for­dern das Rek­to­rat der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifs­wald auf, trotz der hoch­schul­po­li­ti­schen Som­mer­pause an einer Lösung für die Unter­brin­gung des Club 9 zu arbeiten.

»Dass ein Groß­teil der zustän­di­gen Per­so­nen sei­tens der Uni­ver­si­tät nun ihren ver­dien­ten Som­mer­ur­laub antre­ten, darf nicht den Still­stand für die Lösungs­fin­dung der Raum­pro­ble­ma­tik des Club 9 bedeu­ten«, so Jan Magnus Schult, Vor­stands­mit­glied der Hoch­schul­pi­ra­ten. »Gerade in Anbe­tracht des nahen­den Aus­zugs müs­sen auch die Som­mer­mo­nate dazu genutzt wer­den, pas­sende Räum­lich­kei­ten und ein nach­hal­ti­ges Finanz­kon­zept für den Club 9 zu fin­den. Dies kann nur in enger Zusam­men­ar­beit mit der Uni­ver­si­tät, dem Stu­den­ten­werk Greifs­wald und der Stu­die­ren­den­schaft der Uni­ver­si­tät erreicht wer­den«, ergänzt Milos Roda­tos, Prä­si­dent des Stu­die­ren­den­par­la­ments und Hochschulpirat.

Das Rek­to­rat ist bemüht, jedoch muss jetzt die Chance genutzt wer­den, eine hand­feste Lösung zu fin­den. Die ehren­amt­li­chen Mit­glie­der des Club 9 kön­nen nicht län­ger im Regen ste­hen gelas­sen wer­den. Die Stu­die­ren­den­schaft hatte sich bereits bei der letz­ten Voll­ver­samm­lung der Stu­die­ren­den­schaft hin­ter den Club 9 gestellt und Mit­tel für einen Umzug bereitgestellt.

»Die Kul­tur­po­li­tik des Rek­to­ra­tes braucht jetzt einen Kurs­wech­sel. Die Uni­ver­si­täts­lei­tung muss sich dar­über im Kla­ren sein, dass bei einer Ver­zö­ge­rung der Ent­schei­dung der C9 um seine Exis­tenz ban­gen muss«, resü­miert Schult abschließend.

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Kul­tur? Ist Remix.

Am Don­ners­tag, den 02. August 2012, fin­det um 20 Uhr im Bis­tro ›Das Sofa‹ [1] der nächste Schwarm­tisch der Greifs­wal­der Pira­ten statt.

Ab etwa halb neun wol­len wir uns zur Kul­tur­po­li­tik in Mecklenburg-Vorpommern aus­tau­schen. Eine Steil­vor­lage lie­fert dafür ein auf dem letz­ten Lan­des­par­tei­tag ein­ge­brach­ter Antrag [2] - wir wol­len uns zunächst auf die Thea­ter im Land konzentrieren.

Par­al­lel wer­den wir unser Tref­fen ins Mum­ble [3] über­tra­gen, um auch über­re­gio­nal für einen Zugang zur Runde zu sor­gen. Zudem wer­den wir natür­lich ver­su­chen, im Pad [4] der Dis­kus­sion Folge zu leisten.

Das Tref­fen ist offen für alle - kommt vorbei!

[1] www.sofa-greifswald.de
[2] redmine.piratenpartei-mv.de/issues/381 (Sicher­heits­ab­frage posi­tiv beant­wor­ten)
[3] wiki.piratenpartei.de/Mumble
[4] hgw.piratenpad.de/216

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