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Kreistag entscheidet über die Jugendförderung des Landkreises

klex

Im Pasewalker Landratsamt wird am kommenden Montag, den 18. Februar 2013, ab 16 Uhr die 12. Sitzung des Kreistags Vorpommern-Greifswald ausgerichtet. Genauere Informationen zu den einzelnen Tagesordnungspunkten können im Ratsinformationssystem eingesehen und heruntergeladen werden. Ferner gibt es einen Videostream, mit dem die Sitzung live übertragen wird.

Besondere Aufmerksamkeit schenkt die Piratenpartei Vorpommern-Greifswald der Beschlussvorlage 05/2013 der Landrätin. Damit soll die Jugendschul- und Sozialarbeit im Landkreis mit 402.600,00 € ausgestattet werden. Die Landrätin hatte zuvor den Kreistagsbeschluss 190/2012 vom 22. Oktober 2012 gekippt. Nach diesem war eine Förderung im Umfang von 452.087,50 € vorgesehen, um den Erhalt der Träger der Jugendarbeit und ihrer Angebote zu gewährleisten.

Die Piratenpartei Vorpommern-Greifswald setzt sich dafür ein, die bestehenden Jugendeinrichtungen und -förderangebote mit ausreichenden Finanzmitteln zu unterstützen. Die Beschlussvorlage der Landrätin sieht eine Kürzung von 49.487,50 € vor, die zur Schließung von Einrichtungen bzw. zur Einstellung von Jugendförderangeboten führen kann. Diese kurzsichtige Politik lehnen wir ab. Die notwendige Haushaltssanierung darf nicht zu Lasten der Jugendarbeit gehen.

Das Foto ist von juliaL49 und zeigt ein Konzert von »Ja, Panik« im Greifswalder Jugendzentrum »klex«. Die Fortsetzung der Arbeit der Konzertinitiative im »klex« ist wegen der drohenden Kürzungen akut gefährdet. Das Foto steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA 2.0.

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Jugendförderung erneut Thema auf Kreistagssitzung

Am Montag, dem 3. Dezember 2012 um 16 Uhr findet die 10. Sitzung des Kreistages Vorpommern-Greifswald im Kaisersaal der Stadthalle Greifswald statt. Die Tagesordnung und die Sitzungsunterlagen können im Ratsinformationssystem eingesehen und heruntergeladen werden. Die Sitzung kann live im Videostream verfolgt werden.

Auf der Tagesordnung steht erneut die Vereinbarungen zum Umfang der Jugendförderung für die Jahre 2013 bis 2015. Nachdem die Landrätin ihren Widerspruch gegen die Entscheidung des Kreistages eingelegt hatte, wird diese Thematik erneut verhandelt. Wir weisen aus diesem Grunde auf unser Position zur Unterstützung der Jugendeinrichtungen im Landkreis hin (Beschluss unserer Kreismitgliederversammlung vom 21. Oktober 2012):

Die Piratenpartei Vorpommern-Greifswald fordert die zuständige Verwaltung und die politischen Entscheidungsträger im Landkreis Vorpommern-Greifswald dazu auf, alle bisher bestehenden Jugendförderangebote und Jugendfreizeiteinrichtungen weiter zu finanzieren. Weder die Kreisgebietsreform noch die angespannte Haushaltslage dürfen dazu führen, dass Angebote für Kinder und Jugendliche verlorengehen.

Da der Haushalt des Landkreises stark verschuldet ist, bestehen Befürchtungen, dass im Jugendbereich Mittel in solchen Größenordnungen gekürzt werden, die für Jugendförderangebote und Jugendfreizeiteinrichtungen eine existenzielle Bedrohung darstellen würden. Die Einstellung von Angeboten und die Schließung von Einrichtungen würden erhebliche Schäden in den Bereichen Prävention, Bildung und Lebensqualität für Jugendliche darstellen. Vor dem Hintergrund der besonderen Probleme in unserem Landkreis (hohe Jugendarbeitslosigkeit, Strukturprobleme, Abwanderung und Rechtsextremismus) wäre diese Entwicklung nicht zu verantworten. Wir fordern deshalb eine ausreichende Basisfinanzierung der betroffenen Träger, mindestens so wie sie in der Beschlussvorlage 190/2012 des Jugendhilfeauschusses an den Kreistag vom 7. September 2012 formuliert ist.

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Kreistagssitzung im Historischen U

Die 6. Sitzung des Kreistages Vorpommern-Greifswald findet am 16. April 2012, ab 16 Uhr im Landratsamt in Pasewalk, An der Kürassierkaserne 9, im Historischen U statt. Einige Piraten werden wieder vor Ort sein, um den Verlauf der Sitzung für die Öffentlichkeit festzuhalten. Auf Grund der schlechten Internetanbindung im Landratsamt werden wir definitiv keinen Video-Livestream anbieten – stattdessen planen wir eine Aufzeichnung der Sitzung und wollen parallel ein Livepad zur Dokumentation der Beschlüsse führen.

Bis dahin kann man sich sowohl in die Tagesordnung als auch in die zugehörigen Beschlussvorlagen einlesen. Wir freuen uns, dass dies zum ersten Mal in dieser Form möglich ist!

Update (1): Das Livepad läuft.

Update (2): Mehr als ein Viertel der Kreistagsabgeordneten haben gegen die Videoaufzeichnung gestimmt. Es wird also heute nichts mit dem Piratenstreaming.

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Stammtisch Eggesin startet erfolgreich

Nach einiger Vorbereitungszeit und Werbung in Printmedien und Newslettern hat am 25. Februar der erste Piraten-Stammtisch in Eggesin stattgefunden. Dieser begann mit einer kleinen Einführung in die Welt der Piraten durch einen Vortrag von Henrik Grulich. Anschließend stellten sich die beiden anwesenden Piraten den Fragen der Gäste und der Presse. Diese signalisierten reges Interesse, sodass eine Unterhaltung mit umfangreichem Informationsaustausch zustande kam. Alle vier Gäste kündigten an, den Stammtisch in Eggesin oder den in Greifswald wieder besuchen zu wollen, um vor Ort regionale Themen anzupacken. Unter dem Titel »Haff-Piraten stechen in politische See« erschien am 28. Februar auch ein Artikel über das Treffen im Nordkurier.

Alle Anwesenden wollen nun kräftig Werbung machen und dem Stammtisch mit seinen »frischen und neuen« Ansätzen auf die Sprünge helfen. So soll es ab jetzt monatlich einen Stammtisch in der KulturWerkstatt Eggesin geben. Dazu werden wir uns an jedem letzten Mittwoch im Monat um 20 Uhr dort einfinden und über unterschiedliche Themen debattieren. Alle Interessierten und Piraten sind herzlich zum Mitmachen eingeladen.

Kontakt: henrik.grulich[at]piraten-mv.de

Das Foto ist von Henrik Grulich und zeigt die Ruhe vor dem Sturm in der KulturWerkstatt Eggesin.

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Tatsächliche Bürgerbeteiligung im Landkreis ermöglichen!

Offener Brief der Piratenpartei Vorpommern-Greifswald an die demokratischen Fraktionen im Kreistag Vorpommern-Greifswald

Sehr geehrter Herr Kreistagspräsident,
sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,

nach unseren Erfahrungen auf den bisherigen Kreistagssitzungen fordern wir Sie zur Erarbeitung eines interfraktionellen Antrags auf, um die Sitzungen für Bürger zugänglicher zu gestalten. Zeigen Sie, dass mehr Bürgerbeteiligung wirklich gewollt ist – machbar ist dies auf jeden Fall!

Bei den vorangegangenen Kreistagssitzungen haben wir versucht, Teilhabe interessierter Bürger zu ermöglichen. Dabei sind wir auf Probleme gestoßen, die gelöst werden müssen. Die Bürger unseres Landkreises sind nicht politikverdrossen. Zugriffszahlen auf unsere Internetseiten, die live aus den Kreistagen in Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald berichten, belegen dies. Es ist jedoch Fakt, dass Bürger, die an Kreistagssitzungen teilnehmen, dies in der Regel kein zweites Mal machen, da sie uninformiert und frustriert zusehen müssen, wie nummerierte Anträge ohne Inhaltsangabe abgestimmt werden. So ist es kaum möglich, dem Geschehen zu folgen.

Politische Teilhabe muss anders organisiert werden, wenn nicht der Eindruck entstehen soll, dass schon auf Kreisebene Hinterzimmerpolitik betrieben wird. Wir schlagen die Realisierung folgender Punkte vor, um die demokratische Teilhabe der Bürger in einem derart riesigen Landkreis wie Vorpommern-Greifswald zu erleichtern bzw. überhaupt erst zu ermöglichen:

1. Die Tagesordnung sowie die Inhalte der einzelnen Anträge werden zeitgleich mit der Einladung an die Abgeordneten im Internet veröffentlicht.

2. Während der Kreistagssitzung liegt die aktuelle Tagesordnung auch für die Besucher aus. Während der Debatten werden die Anträge in Kurzfassung per Beamer für die Zuschauer visualisiert. Das Protokoll über die Sitzung des Kreistages wird zügig erstellt und auch im Internet veröffentlicht.

3. Der öffentliche Teil der Kreistagsdebatte wird live im Internet übertragen. Die Kommunalverfassung lässt Film- und Tonaufnahmen als Regelfall zu. Der Kreistag sollte sich zu einer breiteren auch medialen Öffentlichkeit offensiv bekennen. Es ist dabei zu berücksichtigen, dass es für viele Einwohner des Landkreises nicht nur ein Zeitproblem, sondern auch ein finanzieller Aufwand ist, zu den Kreistagssitzungen anzureisen. Deshalb reicht die Saalöffentlichkeit unseres Erachtens nicht aus. Grundsätzlich sollte die Einschränkung der Öffentlichkeit begründet werden müssen, nicht deren Erweiterung. Erweitern Sie den Medienbegriff in § 107 Absatz 5 Satz 4 der Kommunalverfassung auf Bürgerjournalisten.

4. Die aufgetretenen Probleme mit der Platzkapazität der bisher gewählten Räumlichkeiten ließen sich vermutlich bei Umsetzung der Punkte 1 bis 3 vermeiden. Ansonsten sollte künftig dafür Sorge getragen werden, dass Räumlichkeiten gewählt werden, die auch einer nennenswerten Anzahl von Bürgern eine Teilnahme ermöglichen.

5. Der Internetauftritt des Kreises sollte so gestaltet werden, dass den interessierten Einwohnern unmittelbar eine Kontaktaufnahme mit den im Kreistag vertretenen Abgeordneten ermöglicht wird. Entsprechende Kontaktformulare, mit denen Bürger ihre Anliegen direkt an die Abgeordneten kommunizieren könnten, lassen sich automatisieren, um den Pflegeaufwand der Seiten innerhalb der Verwaltung zu minimieren.

6. Es sollte grundsätzlich ein stabiler Internetzugang für Gäste, Presse und Mandatsträger am Tagungsort zur Verfügung stehen. Wir halten dies für eine wesentliche Infrastruktur, die heutzutage selbstverständlich sein sollte, um die Arbeit und Informationsrecherche für alle Anwesenden zu erleichtern.

Die hier genannten Punkte lassen sich ohne größeren Aufwand realisieren und zeigen den Bürgern in Vorpommern-Greifswald, dass vor Ort politische Teilhabe erwünscht ist und offene Kommunalpolitik betrieben werden soll. Nutzen Sie die heutigen technischen Möglichkeiten! Schaffen Sie Öffentlichkeit durch zeitgemäße Kommunikationsformen! Lassen Sie Bürger nicht 150 Kilometer fahren, um ohne Informationsgewinn wieder nach Hause zu kommen.

Sollten zu einzelnen Punkten Vorbehalte oder Fragen zur technischen Umsetzbarkeit bestehen, bieten wir ausdrücklich an, hier beratend zur Verfügung zu stehen.

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